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TourasiaIndien > Rundreisen

DELHI - HIMACHAL PRADESH & LADAKH
Privattour: Abreise täglich, mit englisch sprechender Reiseleitung

Diese aussergewöhnliche Reise führt Sie hoch in den Norden Indiens. Ladakh, der grösste Distrikt des indischen Bundesstaates Jammu und Kashmir, ist bekannt für die Schönheit seiner Berge und für die tibetisch-buddhistische Kultur. Die Hauptstadt Leh ist Ausgangspunkt vieler Trekking-Touren und Heimat malerischer alter Klöster mit ihren kostbaren Schätzen. Während Ladakh ein sehr trockenes Gebiet ist, besteht der indische Bundesstaat Himachal Pradesh zu fast 70 Prozent aus grossflächigen Waldgebieten, die zu etwa 90 Prozent ausdrücklich geschützt sind. Hier, in der Stadt Dharamsala, residiert der Dalai Lama – und mit ihm tausende von Exil-Tibetern. Die buddhistische Kultur begegnet Ihnen auf dieser Reise auf Schritt und Tritt. Grandiose Naturschönheiten und das geheimnisvolle Flair heiliger Stätten sind ebenso ein Teil dieser Reise wie die Begegnung mit der Bevölkerung und architektonischen Meisterleistungen.

12 Tage/11 Nächte ab/bis Delhi
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen

1. Tag: Delhi – Amritsar
Mit dem Zug reisen Sie von Delhi nach Amritsar, der heiligen Stadt der Sikhs. Die Stadt im Staat Punjab wurde 1577 von Ram Das, dem vierten Guru der Sikhs, gegründet. Der Name «Amritsar» bedeutet «Teich des Nektars» und bezieht sich auf den heiligen Teich, um den herum der Goldene Tempel gebaut wurde. Die Stadt ist ein wichtiger regionaler Markt für landwirtschaftliche Erzeugnisse und das Zentrum der indischen Grenzwache. In Amritsar erwarten Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten, historische ebenso wie zeitgenössische. Von weit her sichtbar ist der Goldene Tempel, zu dem Sikhs aus der ganzen Welt pilgern, um dem Guru Granth Sahib ihre Ehrerbietung zu erweisen. Ein kurzes Bad im Amrit Saras Kund, dem «Teich der Unsterblichkeit», dient der spirituellen Reinigung.

2. Tag: Amritsar (F)
Am Vormittag erkunden Sie die Stadt. Ein Muss ist selbstverständlich der Goldene Tempel im Herzen von Amritsar: Er steht Angehörigen aller Religionen und Überzeugungen offen und entzückt Besucher aus aller Welt mit seiner atemberaubenden Schönheit. Nur fünf Minuten davon entfernt liegt das Monument Jallianwalah Bagh, das an die Opfer des Massakers von 1919 erinnert. Damals wurden im Zuge der indischen Unabhängigkeitsbewegung rund 400 gewaltlose Demonstranten niedergemetzelt. Amritsar ist auch die Heimat des wunderschönen Tempels Durgiana Mandir, der Hindu-Göttin Durga gewidmet. Er liegt inmitten eines Sees, und von hier aus geniessen Sie eine fantastische Rundsicht.

3. Tag: Amritsar – Dharamsala (F)
Die 200 Kilometer lange Strecke nach Dharamsala legen Sie in 6 bis 7 Stunden zurück – lehnen Sie sich also zurück und geniessen Sie die Aussicht! Dharamsala ist einer der Hauptorte im Kangra-Tal – und hier können Sie tief Atem holen: Dichte Wälder, unzählige Flüsse, kühle, gesunde Luft und der Blick auf die Schneegrenze in den Bergen vermitteln die perfekte Urlaubskulisse. Dharamsala ist eine charmante Kleinstadt mit eleganten Bungalows, eingebettet in dichten Koniferen-Wald. Heute ist die Stadt bekannt als Synonym für die tibetische Exilregierung: Hier logiert der Dalai Lama, geistiges Oberhaupt der Tibeter.

4. Tag: Dharamsala (F)
Dharamsala bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel McLeod Ganj, das tibetische Medizin- und Astro-Institut. Es liegt in Upper Dharamsala, auch «Little Lhasa» genannt, wo nebst dem Dalai Lama mehrere tausend Exil-Tibeter leben. Nach der Rückkehr ins Hotel verbringen Sie den Rest des Tages wie es Ihnen beliebt.

5. Tag: Dharamsala – Manali (F)
Sie sind ca. 8 Stunden unterwegs und reisen ins 275 Kilometer entfernte Manali. Die idyllische Stadt liegt auf 2’050 Metern Höhe am nördlichen Ende des Kullu-Tals an den Ufern des Flusses Beas, inmitten von Pinienwäldern und umgeben von hohen Bergen. Von hier aus geniessen Sie fantastische Aussichten auf das Himalaya-Gebirge. Manali ist auch eine beliebte Destination für Hochzeitsreisen und Ausgangspunkt für zahlreiche Trekking-Routen. Liebliche Obstgärten, dichte Wälder, stolze, schneebedeckte Berge, lauschige Täler und gurgelnde Flüsse und Bäche in saftigen Wiesen verleihen dem Ort eine ganz besondere Magie.

6. Tag: Manali (F)
Auf einer Tour durch Manali besuchen Sie heilige Tempel und Bazare. Ganz oben auf der Liste der Berühmtheiten steht der Hadimba-Devi-Tempel, der von den Einheimischen hoch verehrt wird. Am Nachmittag steht ein Ausflug ins Dorf Naggar auf dem Programm. Sie besichtigen das Schloss mit seinen umfangreichen Holzschnitzereien, wunderschönen Hofräumen und dem kleinen Museum. In der Roerich Kunst-Galerie, einem Gebäude aus der Kolonialzeit, werden interessante Fotosammlungen und Himalaya-Gemälde ausgestellt.

7. Tag: Manali – Keylong (F,M,A)
Und wieder geht es auf die Reise – heute ins ca. 115 Kilometer entfernte Keylong. Auf der rund sechsstündigen Fahrt passieren Sie unterwegs den Rohtang Pass und verschiedene Dörfer im Lahaul-Tal.

8. Tag: Keylong – Sarchu (F,M,A)
Frisch gestärkt nehmen Sie die heutige Etappe in Angriff. Die Fahrt nach Sarchu, ca. 160 Kilometer entfernt, dauert 7 bis 8 Stunden. Unterwegs besuchen Sie die Dörfer Gemur, Jispa und Darcha und erreichen am späteren Nachmittag Ihr Hotel.

9. Tag: Sarchu – Leh (F,M,A)
Die Fahrt nach Leh dauert rund 7 bis 8 Stunden, wiederum mit lohnenswerten Stopps in den Dörfern. Leh ist die grösste Stadt des Distrikts Ladakh, welcher im Westen an den von Pakistan beanspruchten Teil Kashmirs, im Norden und Osten an China und im Südosten an Lahal Spiti in Himachal Pradesh grenzt. Lange Zeit war Leh die Hauptstadt der Rajas von Ladakh.

10. Tag: Leh (F,M,A)
Das Kloster Shankar gehört zur Gelukpa-Buddhismus-Schule und ist ein Teil des Klosters Spituk. Die Shanti-Stupa wurde von den Japanern als Symbol für den Weltfrieden gebaut und 1985 vom Dalai Lama feierlich eingeweiht. Sie besichtigen auch die Ruinen des Leh-Palasts, der dem berühmten Potala-Palast in Lhasa nachgebildet ist. Genau wie dieser ist auch der Leh-Palast eine kolossale Festung und ein architektonisches Meisterstück. Im Museum werden Bilder, Wandbehänge und Waffen ausgestellt. Für Sportliche bietet sich der Aufstieg zum Leh Gompa oberhalb des Palasts an, wo nebst einem goldenen Buddha auch Schriftrollen, Manuskripte und Wandgemälde zu bewundern sind. Nach dem Palast besuchen Sie den Bazar von Leh mit seinen farbenfrohen Gemüseständen, Antiquitätenstrassen und Schmuckverkäufern. Am Nachmittag führt Sie das Programm in die Klöster Phyang Gompa und Spituk Gompa.

11. Tag: Leh (F,M,A)
Shey ist ein Kloster und Sommerpalast aus dem 15. Jahrhundert und berühmt für seine 100 Meter hohe Statue des meditierenden Sakyamuni, auch «Lord Buddha» genannt. Die nahe gelegene Victory-Stupa, die grösste in Ladakh, ist mit purem Gold überkront. Vom Kloster Thiksey aus geniessen Sie eine fantastische Aussicht auf das fruchtbare Tal des Indus. Das Kloster Hemis schliesslich, erbaut im 17. Jahrhundert, ist ein eigentlicher architektonischer Kraftakt, der die Besucher immer wieder aufs Neue verblüfft. Von allen Säulen wehen Gebetsfahnen. Hemis ist auch berühmt für seine Goldstatuen, juwelenbestückten Stupas und die grosse Sammlung an Thangkas (Rollbilder).

12. Tag: Leh – Delhi (F)
Mit dem Inlandflug von Leh nach Delhi und dem Transfer in Ihr Hotel endet diese spannende Rundreise in den urtümlichen Norden Indiens.

Beste Reisezeit:
Ideale Jahreszeit für Reisen in die Nordregionen Indiens ist der Sommer von Mai bis Oktober.

Hinweise:
In unserem Verkaufspreis ist der Inlandflug Leh-Delhi zum Preis von CHF 210.– eingeschlossen. Flugpreisänderungen bleiben vorbehalten.