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Auf den Spuren des Leoparden

Catherine und Heidi haben Sri Lanka bereist - und es war einfach tierisch schön!

19.11.2021
Kategorie: Sri Lanka
Autor: Heidi Brandi

Ein Erfahrungsbericht zweier langjähriger tourasia-Mitarbeiterinnen

 

Heidi und Catherine waren zusammen in Sri Lanka und berichten von einer tierischen Reise, die sie so schnell nicht mehr vergessen werden!

 

Tag 1

Endlich ist es so weit und wir stehen kurz vor unserem Abflug mit Qatar Airways nach Colombo. Lange haben wir auf diesen Tag hin gefiebert und die Vorfreude auf Sri Lanka, die Perle im indischen Ozean, ist riesig. Das Check-in verläuft reibungslos und nach knapp einer Stunde haben wir unsere Bordkarten in den Händen. Der Flug nach Doha ist sehr angenehm und nur zu fünfzig Prozent besetzt, der Flug nach Colombo hingegen ist bis auf den letzten Platz voll.

Nach einer kurzen Zwischenlandung in Doha und weiteren fünf Stunden Flug landen wir müde, aber voller Erwartungen in Colombo. Die ganzen Einreisedokumente werden peinlichst genau geprüft und nach einer guten Stunde begrüsst uns Nishanta, unser Reiseleiter für die nächsten zehn Tage, mit einem herzlichen «Ayubowan».

Nach einem kurzweiligen Transfer erreichen wir in die schmucke Villa Hundira. Kaum im Hotel, wird auch sofort Fieber gemessen und ein erneuter PCR Test gemacht. Etwas angespannt warten wir in unseren Zimmern, bis wir nach zwölf Stunden das negative Resultat in den Händen halten. Endlich können wir uns so richtig auf unsere langersehnte Reise freuen!

 

Tag 2

Unser heutiges Ziel ist Aranadaphura. Nishanta zeigt uns den lokalen Fischmarkt von Negombo und überrascht uns immer wieder mit interessanten Stopps. Auch das Mittagessen nehmen wir typisch lokal an einem Stand am Strassenrand ein, wo frisches Roti zubereitet wird. Wir entscheiden uns für Roti mit Chilli Sauce und sind begeistert, wie lecker es schmeckt.

Nach rund vier Stunden erreichen wir das traumhaft schöne Uga Ulagalla Hotel. Unser erster Eindruck ist nur «Wow». Das herzliche Hotelpersonal empfängt uns mit einem strahlenden Lächeln und wir fühlen uns von der ersten Minute an wohl.

Unsere grosszügig eingerichtete Villa lässt keine Wünsche offen und wir kühlen uns gleich mit einem Sprung in unseren Pool ab. Mit dem Fahrrad entdecken wir die weitläufige Hotel- und Parkanlage, wir begegnen Affen, Pfauen und einer Anzahl verschiedener Vogelarten – einfach paradiesisch!!! Am Abend rundet ein feines Abendessen diesen wunderbaren Tag ab.

 

Tag 3

Heute Morgen heisst es früh aufstehen. Roxy und Rolex, die zwei hauseigenen Pferde, erwarten uns zu unserem geplanten Ausritt. Hoch oben zu Pferd reiten wir zum malerischen See und erleben einen unvergesslichen Ausritt.

Nach einem fantastischen Frühstück starten wir unsere Reise Richtung Ostküste.

Nishanta baut für uns weitere grossartige Stopps ein. Wir besuchen den wenig bekannten Mihinthale Tempel im Stil des Sigirya Rock, nur kleiner, mit dem 2600 Jahre alten Kloster. Die Aussicht ist wunderschön und der Aufstieg entsprechend anstrengend. Ein besonderes Erlebnis ist die Begegnung mit den Mönchen. Sie empfangen uns mit offenen Armen und segnen uns im kleinen Tempel und wir nutzen die Gelegenheit, unsere mitgebrachte Toblerone zu verschenken, die lächelnd angenommen wird.

Nach diesem eindrücklichen Erlebnis fahren wir durch wunderschöne Landschaften und an Stauseen vorbei, während wir immer wieder Bauern bei ihrer Arbeit beobachten! Einmal mehr sind wir begeistert von der vielseitigen und abwechslungsreichen Landschaft. Keine Sekunde ist es uns langweilig und Nishanta weiss immer etwas Spannendes zu erzählen.

Im Laufe des Nachmittags kommen wir im Uga Jungle Beach, nördlich von Trincomalee, an. Wie aus dem Wort zu erahnen, liegt das Hotel eingebettet in den Dschungel. Schon der Eingang ins Resort lässt das Herz von Dschungel-Liebhabern höherschlagen. Einzigartig liegt das Resort umgeben von dichtem Grün, vielen Pflanzen und Bäumen. Nach ein paar Metern erreichen wir unsere Beach Villa, die nur wenige Meter vom Meer entfernt liegt. Wir geniessen einen Sunset Drink am kilometerlangen Strand. Einen Sprung ins Wasser wagen wir nicht, da es bereits hohe Wellen und eine starke Strömung hat.

Diesen ereignisreichen Tags rundet ein köstliches Abendessen am Strand ab.

Tag 4

Am Morgen werden wir mit einem besonders leckeren und speziell angerichteten Frühstück verwöhnt.

Bei leichtem Regen geht die Reise weiter Richtung Passekudah. Unterwegs halten wir bei einem kleinen Fischerdorf und beobachten hautnah, wie die Fischer ihre Netze nach dem Fang einziehen.

Nach rund zwei Stunden treffen wir im Uga Bay, Passekudah, ein. Wir sind überwältigt vom Blick und der schönen Lage des Hotels. Der unberührte, breite Sandstrand mit seinem kristallklaren Meer lädt zum Baden ein. Auch wir springen dieses Mal ins Wasser und geniessen die willkommene Auszeit am Strand.

Tag 5

Früh morgens starten wir unsere Reise Richtung Yala Nationalpark. Die rund fünfstündige Autofahrt führt uns durch wunderschöne Natur. Unterwegs begegnen wir den grossen Dickhäutern und sind erstaunt, dass sich diese so nahe an die Zivilisation trauen.

Endlich ist es so weit und wir werden herzlich vom Personal des Uga Chena Hut begrüsst. Die Lage der Lodge ist einmalig, sie befindet sich am Rand des Block 1 im Yala Nationalpark direkt am Meer. Mit herrlichem Blick auf die wildromantische Küste wird uns ein feines Mittagessen serviert.

Trotz strömendem Regen können wir unsere erste Safari kaum erwarten und sind gespannt, was wir alles sehen werden. Begleitet werden wir von einem Ranger des Hotels, den Jeep haben wir für uns allein. Bereits nach einer halben Stunde sind wir komplett durchnässt, aber wir lassen uns dadurch nicht die Laune verderben und sind weiterhin voller Erwartungen. Wir treffen auf Wildschweine und neugierig blickende Rehe und können nur erahnen, wie wunderschön die ganze Landschaft sein muss.

Plötzlich hört unser Fahrer über Funk, dass ein Leopard gesichtet wurde. Mit Vollgas fährt er in die ihm angegebene Richtung. Und wir werden nicht enttäuscht – der Leopard liegt gemütlich unter einem Baum und blickt neugierig Richtung Busch. Glücklicherweise sind wir das vorderste Auto und können gespannt beobachten, wie sich der Leopard langsam an ein Reh anpirscht. Hautnah erleben wir, wie geduldig er sich seinem Opfer nähert. Plötzlich geht es schnell, er greift an und verschwindet im Busch. Ein einzigartiges Erlebnis, das uns für immer in Erinnerung bleiben wird. Völlig durchnässt, aber unendlich glücklich kehren wir in unsere Villa zurück und reden noch während des ganzes Abends über das einmalige Erlebte.

Tag 6

 

Heute geht es früh los, um 6:30 Uhr starten wir mit unserer Morgensafari. Das Wetter zeigt sich heute von seiner schönsten Seite und während des Sonnenaufgangs fahren wir in den Park.

Einmalig ist die Stimmung und die Landschaft ist atemberaubend schön. Kaum im Park, treffen wir auf einen Lippenbären und bestaunen dieses drollige Tier, bevor es in den Busch abzottelt. 

Wir befinden uns in Block 1, der zu den landschaftlich schönsten gehört. Die Chancen, Leoparden zu sehen, sind hier am grössten, dafür hat es am meisten Touristen.  Zum Glück sind wir auf der Fahrt zum Chena Huts hat auf Elefanten gestossen, denn an diesem Morgen sehen wir ‘nur’ noch Krokodile, Affen, Rehe und Vögel. Was aber nicht weniger beeindruckt, denn die faszinierende Landschaft und die Artenvielfalt der Vögel begeistert uns rundum.

Zurück im Hotel erwartet uns ein wunderbares Frühstück und die traditionellen Egg Hoppers werden von einer Farmerin frisch zubereitet.

Den Rest des Tages verbringen wir am Pool unserer Villa und mit schönen Spaziergängen entlang der einmaligen Bucht. Die Brandung ist hoch und das Meer rau, deshalb ist das Baden nicht möglich, aber dafür sind tolle Fotosujets garantiert.

Ähnlich wie in Afrika, endet unser letzter Abend im Chena Huts mit einem «romantischen» Beach Barbecue. Wir sind unendlich dankbar, dürfen diese unvergesslichen Momente im Chena Huts erleben.

 

Tag 7

 

Der Abschied heute Morgen fällt uns schwer. Es war ein einmaliges und unvergleichliches Erlebnis, das kaum zu toppen ist. 

Bevor wir in den Süden Richtung Galle fahren, machen wir einen Zwischenstopp in der kleinen, aber feinen Koragaha Lodge. Weiter geht die Fahrt durch faszinierende Landschaften, vorbei an schönen Seelandschaften, Reisfeldern und lokalen Dörfern mit neugierig blickenden Menschen.

Dank der neuen Autobahn ab Matala (Internationaler Flughafen) erreichen wir Galle bereits nach einer Stunde und 40 Minuten.

Das an der Südspitze Sri Lankas gelegene Galle fasziniert mit kolonialen Gebäuden. Die Altstadt lädt zum Bummeln ein, viele Geschäfte, schöne Gebäude und Strassencafés zäumen die Gassen. Nishanta erzählt uns, dass die Altstadt in der Hauptreisezeit sehr beliebt ist. Bei uns waren kaum Menschen unterwegs und so erlebten wir Galle verschlafen, aber nicht minder sehenswert. Ein Zwischenstopp lohnt sich in jedem Fall und die Hotels in der Altstadt haben alle eine grossartige Lage. Unser Hotel «The Fortress» für die nächsten zwei Nächte liegt etwas ausserhalb von Galle.

Tag 8

Der heutige Tag beginnt sportlich! Der kilometerlange Strand eignet sich besonders zum Joggen und der 50 Meter lange Pool lädt zum Schwimmen ein. So nutzen wir die Gelegenheit, uns vor dem Frühstück etwas zu sportlich zu betätigen.  Anschliessend ist «time to relax» und natürlich schreiben wir fleissig an unserem Blog. Zwischendurch gönnen wir uns einen Blick in Richtung Meer und beobachten die Meeresschildkröten, welche diesen Platz bei Flut für die Nahrungssuche aufsuchen. Ein eindrückliches und spannendes Erlebnis. So erleben wir einen kurzweiligen und ruhigen Tag im schönen Fortress Hotel.

 

Tag 9

Am heutigen, unserem letzten Tag stehen im Zentrum diverse Hotelinspektionen an. Bei strömendem Regen fahren wir der Küste entlang und erreichen nach 45 Minuten das Aditya Resort. Anschliessend geht die Fahrt zum Kumu Resort und zum Abschluss stoppen wir beim neu renovierten Bentota Beach Hotel. Eines unseren Highlights an diesem Tag ist das Mittagessen bei Nishanthas Familie. Seine Mutter und Schwester kochen für uns ein leckeres Mittagessen. Wir geniessen eines der feinsten traditionellen Essen. Die Herzlichkeit und die Wärme, die sie ausstrahlen, berühren uns sehr und der Abschied fällt uns nicht leicht.

Unser letzter Stopp ist das Hotel Wallawa in der Nähe des Flughafens und wir sind gleich angetan von dem wunderschönen Haus. Am Abend treffen wir zwei Leute von unserer srilankesischen Agentur für einen persönlichen Austausch und eine Feedback-Runde zu unserer Reise. Schon bald heisst es endgültig Abschied nehmen. Bei immer noch strömendem Regen fahren wir zusammen mit Nishanta zum Flughafen, der Himmel scheint zu weinen und auch wir sind traurig, dass dieses schöne Erlebnis schon zu Ende ist.

Ein kleiner Trost ist die Aussicht auf den Flug nach Doha in Business Klasse. Das Upgrade haben wir ein paar Tage zuvor für CHF 200.- online buchen können und so gönnten wir uns diesen kleinen Luxus. Der neue Airbus 350 von Qatar Airways bietet übrigens höchsten Komfort, mit top Sitzen und grossem Bildschirm. Die Flight Attendants sind sehr freundlich und zuvorkommend und so geniessen wir einen super angenehmen und kurzweiligen Flug. Der Flug nach Zürich war dann nur zu 20 Prozent gefüllt und so hatte jede von uns eine Dreierreihe für sich.

 

Fazit der Reise:
Wiederum hat uns Sri Lanka mit seiner vielseitigen Landschaft, seinen liebevollen Menschen und den wildromantischen Küsten mit unberührten Sandstränden begeistert. Aber auch die kulturellen Orte und der Besuch im Yala Nationalpark mit seiner Artenvielfalt hat uns in seinen Bann gezogen. Wir hoffen, dass Sri Lanka bald wieder den touristischen Aufschwung erleben darf, den es mehr als verdient!

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